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Hat Torsten Ankert nicht doch in Berlin unterschrieben? Das (satirische) Protokoll eines Verwirrspiels. 28.04.2017 - 11:40 von Claus Vetter

Er galt schon seit Monaten als der erste prominente Zugang der Eisbären für die kommende Saison: Verteidiger Torsten Ankert, zuletzt bei den Kölner Haien unter Trainer Clouston oft nicht berücksichtigt. Nun aber hat Ankert angeblich einen Vertrag bei den Grizzlys Wolfsburg unterschrieben. Kaum zu glauben, aber wohl wahr. Folgend das Protokoll des Tages, an dem Ankert in Wolfsburg unterschrieb (Vorsicht, Satire!):

Es ist erst Mittag, als der ICE aus Richtung Köln auf dem Wolfsburger Hauptbahnhof einrollt. Wolfsburg? Ne, oder. Torsten Ankert schaut auf den Bahnsteig, dort hüpfen zwei gestandene Männer aufgeregt umher. Der eine hält ein Pappschild in die Höhe. "Willkommen in Berlin-Spandau, Torsten!", steht darauf geschrieben. Ankert, der flinke Verteidiger, greift seine Sachen, hetzt aus dem Zug und springt auf den Bahnsteig. Eben noch dachte er, dass sein Zug 52 Minuten Verspätung habe, nun sagt: "Ich bin pünktlich."


"Das ist sogar ein Punktlanding", sagt einer der beiden Männer, die auf Ankert warten. "Herzlich welcome zu die Berlin, Torsten", sagt der Mann, der trotz Grauhaarperücke wegen darunter hervorquellender Lockenpracht nach Charlie Fliegauf aussieht, Manager der Grizzlys Wolfsburg, sich aber als Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee ausgibt. Fliegauf-Lee zeigt auf seinen Nebenmann: "Den Usti kennst Du ja bestimmt schon." Torsten Ankert stutzt: Sieht aber inzwischen fast so aus wie der Wolfsburger Trainer Pavel Gross, denkt er sich. Doch da lenkt ihn Fliegauf-Lee ab. Er schwenkt einen orangefarbenen Fanschal, an dessen Ende ein Aufkleber prangt mit der Aufschrift: "ERC Dynamo", dann ruft er laut: "Ost-Ost-Ost-Berlin". 

Das Manöver funktioniert. Die haben einen Knall hier, denkt sich Ankert. Aber dafür bieten Sie mir auch was. Vor zwei Wochen noch hieß von Lee: Wir bieten Dir ein Jahr Vertrag an. Nun sagt Fliegauf-Lee: "Lass uns schnell to the Trainingshalle fahren, Da kannst du die Vertrag gleich signen. Die läuft bis 2019." Sie steigen in einen schicken Skoda, Fliegauf-Lee sitzt am Steuer. Sie fahren am Wolfsburger Fußballstadion vorbei. "Tja, aus der Nähe sieht das Olymipiastadion kleiner aus als man denkt", sagt Gross-Ustorf. "Und sehr grün von aussen", wundert sich Ankert. "Logisch", sagt Gross-Ustorf. "Hertha spielt ja am Samstag auch gegen Wolfsburg." 

Das Trio erreicht die "Eis-Arena". "Der Welli im neuen Glanz", prahlt Fliegauf. "Hat uns viel Geld und Time gekostet." Und warum prangt da ein Emblem der Grizzlys an der Halle? "Mensch Torsten, Wolfsburg war unser letzter Gegner in den Play-offs. Müssen wir mal abmachen das Schild", sagt Gross-Ustorf. "Habt ihr nicht gegen München gespielt im Halbfinale?", fragt Ankert. "Nein, Wolfsburg hat erst gegen euch in Köln gewonnen. Und dann gegen uns in der Serie. Aber das kannst ja nicht wissen, du hast ja kaum gespielt", sagt Gross-Ustorf. Leuchtet ein, denkt sich Ankert. 

Sie betreten die Arena, gehen in den Presseraum, der jetzt angeblich das Büro vom Eisbären-Aufsichtsrats-Vorsitzenden Luc Robitaille sein soll. "Die Luc ist aber noch in LA", sagt Fliegauf. "Er lässt sich allerdings gleich auf die Screen schalten und freut sich wahnsinnig auf dich. Jetzt lass uns aber schnell die Contract machen." Hektisch reicht ihm Fliegauf-Lee ein Papier zu. Dem Finger verdeckt er die Stelle, an der der Vereinsnamen geschrieben steht. Egal. Laufzeit und Gehalt sind besser als erwartet. Ankert unterschreibt. Um die Ecke kommt Björn Krupp und gibt sich als sein Vater Uwe Krupp aus. "Schön, dass du jetzt bei uns bist, Torsten", sagt Krupp. "Der sieht ja locker 30 Jahre jünger aus als er ist", denkt sich Ankert. "Was so ein Saison-Aus vor dem Finale ausmacht, da erholt man sich halt als Trainer." Torsten Ankert ist zufrieden. Krupp sagt noch: dann freuen wir uns mal auf die nächste Saison und so viel könne er verraten: "Zum Auftakt spielen wir gegen Wolfsburg."





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27.04.2017 - 14:40

Foto: dpa

Claus Vetter 27.04.2017 - 14:40 Uhr
Torsten Ankert zu den ... Berliner Vorstädtern 27.04.2017 - 14:37 von Claus Vetter

Der galt doch eigentlich schon als sicherer Zugang für die kommende Saison und nun das: Die Vorstädter haben Torsten Ankert verpflichtet. Der Verteidiger kommt von den Kölner Haien zu den Grizzlys Wolfsburg und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Der 28-Jährige verpasste nach nur 26 Saisonspielen in der vergangenen Saison den Sprung in den Nationalmannschafts-Kader von Bundestrainer Marco Sturm für die Heim-WM. „Torsten hat in der letzten Saison einige schwierige Phasen durchgemacht. Ich hatte mich mit ihm in den letzten Monaten sehr intensiv ausgetauscht und ihm seine Möglichkeiten bei uns aufgezeigt“, erklärte Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf laut "dpa". „Wir sind fest davon überzeugt, dass Torsten bei uns zu alter Stärke zurückfinden wird.“ Hätte der Ankewrt in Berlin auch haben können...

Kein Eisbär auf WM-Eis? 26.04.2017 - 12:41 von Claus Vetter

Sehen wir es realistisch, bei den neun Verteidigern, die Sturm zur Zeit im Kader hat, wird es eng für Frank Hördler - zumal Korbinian Holzer auch noch kommen könnte, wenn die Anaheim Ducks in den NHL-Play-offs ausscheiden. Denkbar, dass Hördler nur Platzhalter ist. Bitter, vor sieben Jahren gegen die USA auf Schalke musste er ja auch nur zuschauen (da hatte ihn Bundestrainer Uwe Krupp vor dem Spiel aussortiert, im WM-Verlauf spielte Hördler allerdings noch). Dann bliebe uns ja immer noch der Trost, dass bei Weißrussland ein Eisbär aus der vergangenen Saison spielt (allerdings in Paris in der Vorrunde) und das Sven Felski WM-Botschafter ist.

Marcel Noebels nicht mehr im deutschen Kader 25.04.2017 - 14:18 von Claus Vetter

Bitter, für Berlin wird die Heim-WM immer mehr zur Heimzuschauer-WM. Nur noch Frank Hördler ist als Eisbären-Profi im Kader von Bundestrainer Marco Sturm für die letzten beiden WM-Tests gegen Lettland am 30. April und 1. Mai. Hmmm.

Dienstag gibt Sturm WM-Kader bekannt 24.04.2017 - 16:32 von Claus Vetter

Dann zittern wir mal aus Eisbären-Sicht, der Dennis Endras ist ja schon mal nicht dabei.

WM-Team mit Noebels und Hördler? 24.04.2017 - 11:29 von Claus Vetter

Wie stehen die Aktien nach den beiden Spielen gegen Tschechien für die beiden Eisbären hinsichtlich der WM? Frank Hördler kam sowohl beim 7:4 am Samstag als auch am Sonntag zum Zuge, lieferte dabei keine fehlerfreie Vorstellungen ab. Marcel Noebels spielte auch in beiden Spielen, auch beim 3:4 am Sonntag, und bot eine eher diskrete Darbietung. Im Angriff dürfte es ohnehin noch enger werden, wenn die Spieler aus München und eventuell noch ein, zwei Spieler aus der NHL nachrücken.
Eine Stammplatzgarantie dagegen bei der WM dürfte Charles Linglet haben - für Weißrussland, bei denen er ja schon vergangene WM große aufspielte. Linglet hat ja jahrelang in Minsk gespielt und auch die weißrussische Staatsbürgerschaft (über Politik reden wir mal lieber nicht).

NHL: Aus zwei mach vier 24.04.2017 - 11:21 von Claus Vetter

Besser hätte es ja kaum kommen können, in der zweiten Play-off-Runde der NHL für die deutschen Spieler und auch Bundestrainer Marco Sturm: Dort spielt ab Donnerstag Korbinian Holzer (Anaheim) gegen Leon Draisaitl (Edmonton) und Philipp Grubauer (Washington) ab Freitag gegen Tom Kühnhackl. Das heißt die zwei Verlierer der Best-of-Seven-Serien werden in jedem Fall nach Köln kommen.

Bundestrainer Marco Sturm will auch nach Turnierstart noch Kaderplätze frei halten, um weitere Spieler um die Spieler das endgültige Aufgebot aufnehmen zu können. „Ich kann zwei oder drei oder sogar vier Plätze frei halten. Da muss man einfach mal schauen, was in Amerika so los ist“, sagte Sturm am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Auch zum Turnierstart besteht ja die Möglichkeit noch nach zu nominieren, wenn man nicht alle Spieler einsetzt und die Deutschen hätten das auch vor, sagte DEB-Präsident Franz Reindl dem Tagesspiegel.

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NHL: Draisaitl gegen Holzer 23.04.2017 - 12:40 von Claus Vetter

Nationalspieler Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers in die zweite Playoff-Runde der NHL eingezogen und schoss dabei auch sein erstes Tor in den Pkay-offs, nämlich das 1:0 in Spiel 6 gegen die Sharks.

Die Oilers gewannen das sechste Spiel bei den San Jose Sharks 3:1 und setzten sich in der Best-of-seven-Serie mit 4:2 durch. Nächster Gegner für Draisaitl und Co. sind die Anaheim Ducks um Nationalspieler Korbinian Holzer. Das heißt: Wer siegt, der fliegt nicht nach Köln zur WM - der Verlierer dagegen wird wohl Sturms Team verstärken. 


Der gebürtige Kölner Draisaitl (21.) brachte die Kanadier Anfang des zweiten Drittels mit seinem ersten Playoff-Treffer in Führung, nur 56 Sekunden später legte Anton Slepyschew nach.Patrick Marleau (53.) machte es mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend, ehe Connor McDavid eine Sekunde vor Schluss den Endstand erzielte.

Ach Du, Don? 22.04.2017 - 14:44 von Claus Vetter

Bayern halt. Macht irgendwie anders (siehe unten):

22.04.2017 - 14:43

Foto: Imago

Claus Vetter 22.04.2017 - 14:43 Uhr
Devin Setoguchi - zu schlecht für die Eisbären? 22.04.2017 - 13:35 von Claus Vetter

Man wundert sich ja schon, da hatte doch der Präsident der LA Kings, Luc Robitaille, als Chef des Aufsichtsrats versprochen, das künftig gute Spieler von den Kings nach Berlin kommen könnten: Offensichtlich fällt Devin Setoguchi nicht in diese Kategorie. Der Kanadier, diese Saison 45 mal für die Kings und 9 mal für das Farmteam Ontario Reign im Einsatz, wechselt nach Mannheim: Die Adler haben den kanadischen Profi als Zugang für die kommende Saison verpflichtet. Der Flügelstürmer unterschrieb nach Angaben vom Freitag einen Zweijahresvertrag. Der 30-jährige Setoguchi bestritt seit 2007 insgesamt 569 Spiele in der NHL, mehr als alle Eisbärenspieler zusammen. Aber für Berlin reicht es offensichtlich nicht, nun soll Setoguchi Mannheim schwächen. Vielleicht ein clever Schachzug der Anschutz-Gruppe?

NHL: Washington ohne Grubauer zur 3:2-Führung 22.04.2017 - 13:06 von Claus Vetter

Die Washington Capitals haben sich mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung die Führung in der NHL-Playoff-Serie gegen die Toronto Maple Leafs zurückerobert. Der entscheidende Treffer durch Justin Williams fiel nach 64 Sekunden in der Verlängerung. Für Williams war es bereits das dritte Tor in der Best-of-Seven-Serie, in der die Captials jetzt mit 3:2 in Führung liegen. Washingtons deutscher Torhüter Philipp Grubauer kam nicht zum Einsatz. Mit einem Sieg in Toronto am Sonntag kann Washington in die nächste Playoff-Runde der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga einziehen. (dpa)

Der Blog zur WM... 21.04.2017 - 15:24 von Claus Vetter

Den gibt es ab sofort und zwar hier (noch im Frühstadium). Denn im Blog zu den Eisbären wollen wir weiter voranging zu den Eisbären berichten, natürlich auch während der WM - da hoffen wir mal, dass die schon genannten zwei Spieler dabei sein werden.

Poldi in den Sturm, Cascada ins Tor? 21.04.2017 - 13:18 von Claus Vetter

Wir diskutieren hier schon ganz heiß und reden viel zu wenig über unsere Berliner im Nationalteam, Hördler und Noebels. Deshalb werden wir in Kürze umziehen, oder zum Teil ausziehen. Stay tuned!

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21.04.2017 - 13:14

Foto: Bucco

Claus Vetter 21.04.2017 - 13:14 Uhr
Auch du, Poldi! 21.04.2017 - 13:11 von Claus Vetter

Musste ja so kommen, in Kölle. Lukas Podolski ist in der Heimatstadt zum WM-Botschafter ernannt worden und wird wie folgt zitiert: „Eishockey ist ein toller, extrem schneller und harter Sport. Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, sollte sich bei der Heim-WM davon überzeugen. Als Botschafter sehe ich mich als Teil des Organisationsteams und möchte einen Beitrag zu einem erfolgreichen Gelingen des Events leisten“.

Aber, Frau Schulze 21.04.2017 - 12:40 von Claus Vetter

Ich sage mal: Bei Cascada ist der Song besser, bei Scooter das Video. Also 1:1.

21.04.2017 - 09:56

Foto: Imago

Claus Vetter 21.04.2017 - 09:56 Uhr
Verstärkung für das DEB-Team! 21.04.2017 - 09:54 von Claus Vetter

Präsident Franz Reindl mit der neuen Stürmerin (siehe oben). Wenn da nu nicht so viele Haie wären im offiziellen Video zur WM (siehe unten).

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Kühn! 21.04.2017 - 09:53 von Claus Vetter

Und natürlich wollen wir das auch mal würdigen, den Eizug der Penguins in die zweite Runde der NHL-Play-offs. Schließlich hat der Tom Kühnhackl das DEB-Team ja auch zu den Olympischen Spielen geschossen.
Der Titelverteidiger siegte am Donnerstag (Ortszeit) im fünften Match gegen die Columbus Blue Jackets 5:2 (1:0, 2:2, 2:0) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 für sich.

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